Karin Reddemann
Gottes kalte Gabe
gruselig, unheimlich, ironischwitzig, ein wenig erotisch und fast immer raffiniert überraschend
Inhalt
Ein totes Mädchen tanzt auf Gräbern und spielt Gott; Max Kellermann bekommt sein erstes gutes Gespräch und eine letzte Rose nach seinem großen Flug; Kurt dichtet über Zwerge und findet einen Gönner, der alles, nur das nicht sein will; ... und Vater weint trocken, weil gestern eben gestern ist. Die Geschichten von Karin Reddemann lassen den Leser in ein Meer von Bildern und Worten tauchen, das herrlich ehrlich nach Salz schmeckt. Gottes kalte Gabe ist eine Auswahl an Short-Stories, in denen Leben passiert. Es macht manchmal atemlos, sie zu lesen. Und es macht schlichtweg Freude.
Gottes kalte Gabe klingt schaurig gut, verspricht starke Lesemomente ... und hält das Versprechen. Die Kurzgeschichten von Karin Reddemann sind unterschiedlich gefärbt, mal explosiv, düster, sensibel, ironisch. Eins ist ihnen gemeinsam: Der unverwechselbare Stil der Autorin. Lebendig, fesselnd, temporeich. Eine durchweg gelungene Mixtur.
Die Autorin Karin Reddemann
Karin Reddemann wurde 1963 in Recklinghausen geboren, wo sie lebt, liebt, was nicht verraten wird, und schreibt. Sie studierte Germanistik und Romanistik an der Ruhr-Universität Bochum, arbeitet als freie Journalistin und schwört darauf, dass Salz auf der Haut auch in Herz und Hirn prickeln kann. Ihre Geschichten sind heißkalt. Sie selbst? "Völlig anders, aber ähnlich." Sagt sie und meint es auch so. Vielleicht auch nicht.

Autorenlesung am 13. April 2007
Autorenlesung zum Buch in
der Altstadtschmiede Recklinghausen
Ausführliche Informationen

Interessenten
Leser, die sich für folgende Autoren interessieren, werden vermutlich auch "Gottes kalte Gabe" ihre Freude haben: T.C. Boyle, John Irving, Stephen King, Charles Bukowski.

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