Der Autor
Uwe Hartig
wurde 1966 in Leipzig geboren. Es war von seinem Zuhause nicht weit bis zur
Leipziger Messe, dort wo sich zweimal im Jahr die ganze Welt traf und die
westliche Welt noch aus Matchboxautos, Aufklebern und Hochglanzprospekten
bestand. Mit Rudern, betrieben als Hochleistungssport, entdeckte er die gesamte
sozialistische Welt. Kommunismus konnte er sich nicht vorstellen, da es immer
unterschiedliche Farben von Schnürsenkeln und damit Neid, Missgunst und Unmut
geben würde. Nach drei Jahren Armeezeit entschied er sich in Berlin zu wohnen,
weil es dort etwas bunter als in der übrigen Deutschen Demokratischen Republik war.
Außerdem gab es mindestens zweimal im Jahr Bananen. Er entschied sich für den
Beruf eines Kriminalisten und hat das seitdem nie bereut. Das Leben trifft
ihn im Bereich Verbrechensbekämpfung mit voller Wucht, manchmal hilft Schreiben,
um sich wieder Luft zu verschaffen.
Der Mauerfall in Berlin war für ihn
undenkbar. Tage nach Öffnung der Mauer geht er nachts durch die westliche Stadt
und lernt ihre Menschen kennen. Alles glänzt und glitzert, nichts ist, wie es scheint.
Was soll man im Leben? Kind zeugen, Baum pflanzen, Buch schreiben, diese
Reihenfolge hat er eingehalten. Bücher:
"
Divinusa" (2003),
"
Nur der Mann im Mond schaut zu" (2006).
Er liebt die Natur, die Menschen und das
Abenteuer, immer neugierig, was da noch kommt. Und dass es in den nächsten
Jahren sehr interessant wird, daran hat er keinen Zweifel. Es werden Dinge
geschehen, an die wir noch nicht mal im Traum gedacht haben. Und keine Angst,
die Natur wird uns nicht vergessen! Sie ist uns doch so wertvoll.
Charaktere aus dem Nichts zu erschaffen und sie in Romanen, Drehbüchern und
Kurzgeschichten zum Leben zu erwecken, ist für ihn das Größte. Er ist Mitglied
der Polizeipoeten.
In unserem Verlag erschien eine Kurzgeschichte in der Anthologie
Weihnachtsgeschichten Band 3.
Homepage:
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