Mauerstücke - Erinnerungsgeschichten
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Mauerstücke - Erinnerungsgeschichten
Hrsg. Bettina Buske
und Patricia Koelle
Dr. Ronald Henss Verlag
ISBN 978-3-939937-08-1

Mauerstücke -
      Erinnerungsgeschichten

Der Autor
Thierry Noir Thierry Noir,   der Mann, dem die größte Betonleinwand der Welt zu verdanken ist. Seine Bilder gehören zu den am leichtesten identifizierbaren Bildern der Berliner Mauerkunst, die aufgrund ihrer leuchtenden Farbigkeit und melancholischen Poesie länger als andere Bilder auf der Berliner Mauer überleben konnten.
Thierry Noir wurde 1958 in Lyon, Frankreich geboren und kam in Januar 1982 mit zwei Koffern nach Berlin, angelockt durch die Musik der damals in Berlin lebenden Musiker David Bowie, Lou Reed und Iggy Pop.
Ab April 1984 beginnt Thierry Noir, zusammen mit den Künstlern Christophe Bouchet und Kiddy Citny, Bilder auf die Berliner Mauer zu malen, die im Folgenden große Dimensionen einnehmen und in der internationalen Kunstszene entsprechend gewürdigt wurden. Es ging nicht darum die Mauer zu verschönern, sondern zu entmythisieren.
Seine Bilder wurden nach der Wiedervereinigung als Symbol für die neue Freiheit interpretiert. Die Bilder von Noir tragen eine typische, allegorienreiche und bildrätselhafte Handschrift. Sie sind gleichfalls Sinnbilder für eine Welt der Poesie und stehen für eine Sehnsucht der Liebe und einen optimistischen Glauben an eine hoffnungsvolle Zukunft.