Der Autor
Horst Engel
Geboren Anno Domini 1978 in Wolfenbüttel besuchte Horst Engel die
Freie Waldorfschule Braunschweig,
erlangte dort die Hochschulreife und studierte an der
Technischen Universität Braunschweig
Philosophie mit den Nebenfächern Physik und Informatik den Abschluss des
Magistri Artium erlangend.
Interessen- und Studienschwerpunkte sind Wissenschaftstheorie, Logik
(sprachlich-klassische, klassisch-formale und formal-informationstechnische),
Ethik, Evolutionstheorie, Spieltheorie (ökonomische Systeme),
Existenzialismus, Sprach- und Schriftphilosophie, Naturalismus,
(pan-)kritischer Rationalismus, Quantentheorie, Kryptologie, formale Sprachen.
Zwischen 2001 und 2002 engagierte sich Horst Engel als Redaktionsmitglied
der „Geyso-Gazette”, der Zeitschrift des
Seminars für Philosophie
an der Technischen Universität Braunschweig. Dort war er
hauptsächlich für Layout und Satztechnik (Realisierung am PC)
zuständig, schrieb aber auch Artikel für die Kolumne „Rubrik42 –
groteske, bizarre, zum Teil kuriose, wenn nicht gar absurde Ideen, Gedanken
und Paradoxien”. In den Jahren 2001 bis 2003 war er Mitglied
im „Arbeitskreis für Naturalistische Ethik” unter der Leitung
von Prof. Dr. Dr. Vollmer und Mitherausgeber des abschließenden Readers
„Naturalistische Ethik: Texte und Kommentare”.
Während und nach dem Studium war Horst Engel als Nachhilfelehrer
für das Fach Mathematik tätig.
Horst Engel ist vielseitig orientiert und liest gerne englischsprachige Romane
des ausgehenden 19. Jahrhunderts, Fantasy-Romane und versucht einen
riesigen (virtuellen) Stapel an Büchern lesend abzuarbeiten, die er
unbedingt irgendwann einmal lesen möchte. Außerdem liebt er das
(geistig) Herausfordernde und das Paradoxe, das (scheinbar) Widersprüchliche,
welches aus der Bereitschaft ungewohnt und neuartig zu denken entstehend
grundlegende Irrtümer und Fehlannahmen in Alltag und Wissenschaft aufdeckt.
Während seines scheinbar metaphysikfern ausgerichteten Studiums war Horst
Engel aktives Mitglied einer
Kantorei.
Musik stellt eine große Konstante im Leben von Horst Engel dar: Etwa
seit 1987 spielt er Geige, zur Zeit (2009) im
Kammerorchester Wolfenbüttel,
und komponiert hin und wieder im besten Sinne dilettantisch. Zuletzt war er
an den Projekten „Hiob” und „Die Offenbarung des Johannes
– eine rockmusikalische Vertonung“ beteiligt.
Was das Schreiben anbelangt ist Horst Engel ein Freund von wohlklingenden
altertümelnden Worten, Wortbedeutungen und Satzgefügen, wie z.B.
gebeut oder
Witz (im Sinne von
gewitzt, also
geistig geschliffen und kunstreich), die in die Vergessenheit zu versinken
drohen. Auch Doppel- und Mehrdeutigkeiten im Allgemeinen faszinieren ihn. Er
schreibt gern Gedichte (besonders „Galgen- und Spaßgedichte“,
die sich u.a. an den Galgenliedern von C. Morgenstern orientieren) und
manchmal (lange) Kurzgeschichten. Seine Limericks in
Hundert haarige Limericks stellen die erste
Veröffentlichung in diesem Genre dar.