Die Autorin
Barbara Naziri
lebt als Doppelstaatsbürgerin in Hamburg. Sie liebt Elbe, Meer und Wüste
gleichermaßen. In ihrem Elternhaus wurde gemalt und musiziert. Sie dagegen
tanzte gern und auch aus der Reihe, denn sie begann früh, eigene Gedichte
und Geschichten zu schreiben. Die Suche nach ihren Wurzeln beschäftigt sie
seit ihrer Kindheit, denn sie entstammt einer multikulturellen Familie, deren
Zweige von Skandinavien bis in den Orient reichen. In den 90er Jahren wurde
sie Mitbegründerin des Hamburger Flüchtlingsrats sowie des deutsch-ausländischen
Vereins AGDAZ. Während dieser Zeit schrieb sie unter dem Pseudonym Maryam
Djoun zwei Bücher zum Thema Integration. Das Kinderbuch "Der Granatapfelbaum"
(1992) war eine Zeitlang Schullektüre und beschreibt das Schicksal einer
iranischen Flüchtlingsfamilie in den Wirren der Islamischen Revolution.
Die Monographie "Leben im Kalten Paradies" (1994) beschäftigt sich mit der
Lebenssituation ausländischer Mitbürger in Hamburg und stellt kritische Fragen
zum Ausländergesetz. Leben wir in einer Parallelgesellschaft?
Über sich selbst sagt die Autorin:
"Wäre ich eine Pflanze, würde ich mich so beschreiben: jiddische Wurzeln in
persischer Erde mit Blütestandort Norddeutschland."
Nach längerer Schreibpause ist sie seit 2007 wieder dabei. In dem Gedichtband
der komischen Dichter "Wortbeben" wurden mehrere ihrer Gedichte veröffentlicht.
In unserem Verlag erschienen Beiträge
Hundert haarige Limericks
und in dem Gruselgeschichtenbuch
Füllfederhalter des Grauens.
Zukünftige Projekte liegen wieder im Bereich Menschenwürde.